Tore müssen fallen, nicht umfallen!

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint und viele Sportbegeisterte treffen sich auf den öffentlichen Außenanlagen um eine Runde zu Kicken. Um als Verantwortlicher nicht Sorge haben zu müssen, gilt die Devise „Prävention statt Reaktion“!

Die meisten Tore (insbesondere Jugend- und Trainingstore) werden aus Aluminium gefertigt. Dieses Material ist zwar extrem robust, aber auch sehr leicht. Ein großer Vorteil ist das kinderleichte Versetzen der Tore, je nach Trainingsbedarf. Sind die Tore dann nicht gegen Kippen gesichert, kann oftmals bereits eine starke Windböe oder ein kräftiger Lattenschuss das Tor ins Wanken bringen und schlimmstenfalls Umkippen lassen. Wenn die Tore dann noch als Klettergerüst missbraucht werden, erhöht sich die Anzahl der Gefahrenquellen.

Was können Sie präventiv tun, um einen sicheren Spielbetrieb zu garantieren und sich selbst abzusichern?

Halten Sie sich an die aktuellen Richtlinien des TÜVs und der GUV.

Diese schreiben eine Sicherung gegen das Umkippen versetzbarer Tore zwingend vor.  Nach der für Fußballtore relevanten DIN EN 748 schreibt der TÜV z.B.: „Es wird eine horizontale Kraft von 1100 N (Newton) auf die obere Mitte der Querlatte aufgebracht (…) es wird jedes Kippen festgehalten“. Dies bedeutet, dass das Tor eine Kraft von ca. 112 kg – horizontal gezogen nach vorne – aushalten muss OHNE am Bodenrahmen auch nur minimal abzuheben. Dementsprechend gibt auch die GUV eindeutig vor: „Tore für Ballspiele müssen gegen Kippen gesichert werden [können][/können]“.

Achten Sie auf die untere hintere Auslage des Tores.

Je größer die hintere Auslage des Tores, desto standfester ist das Tor bzw. je kleiner die hintere Auslage, desto leichter kann das Tor kippen. Die folgende Tabelle zeigt auf, welches Gewicht erforderlich ist, um den GUV und der DIN zu entprechen:

Beziehen Sie die örtlichen Gegebenheiten mit ein!

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die zur Kippsicherung eingesetzt werden können. Von der festen Verankerung im Boden durch Bodenhülsen und Adaptern, bis hin zu Gewichten zum Nachrüsten. Doch nicht jede Methode entspricht den Gegebenheiten vor Ort. Bei bspw. engen Auslasstoren können die Räder anstatt quer, auch längs angeschweißt werden. So wird das Tor problemlos vom Platz befördert. Bitte achten Sie auch auf den Zustand des Tores! Bei gerissenen Schweißnähten würde die Anbringung eines Gewichtes dazu führen, dass das Tor komplett kaputt gehen würde.

Folgende Sicherungslösungen empfehlen wir:

  • 1. Bodenverankerungen

    Die vergleichsweise beste Form der Kippsicherung sind Bodenhülsen oder Bodenanker, die fest im Boden verankert (fundamentiert) sind und in denen die Fußballtore (mit Adaptern an den Pfosten) eingesetzt werden können.

  • 2. Integrierte Gewichte

    Die Gewichte werden ab Werk in den Bodenrahmen der Tore integriert und entsprechen hinsichtlich des Gewichtes den Richtlinien der DIN/EN (TÜV) und GUV (Gemeinde-Unfall-Verbänden).

  • 3. Montierbare Gewichte

    Diese Gewichte werden bereits ab Werk mit Stahl, oder vor Ort mit Quarzsand befüllt und entsprechen hinsichtlich des Gewichtes den Richtlinien der DIN/EN (TÜV) und GUV und werden am Bodenrahmen verschraubt.

Brauchen Sie weitere Informationen zu Gewichtslösungen?

Nähere aktuelle Informationen rund um das Thema Kippgefahr, sowie Anwendungsvideos und Bedienungsanleitungen zum Umgang mit beschwerten Toren erhalten Sie auch im Internet unter www.torsicherung.de.

Wussten Sie, dass ein entsprechender Warnhinweis auf den Toren vorgeschrieben ist? Sagen Sie uns einfach, wie viele Aufkleber Sie benötigen und wir senden Ihnen die entsprechende Anzahl kostenlos zu.

Gerne stehen wir für Sie zur Verfügung und finden für Ihr Tor den passenden Schutz. Per E-Mail (info@sportschaeper.de) oder persönlich am Telefon (02534 / 6217 10) helfen wir Ihnen gerne weiter. Natürlich besuchen wir Sie auch vor Ort auf Ihrer Sportanlage – Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

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