UMFRAGE-ERGEBNIS
Kippsicherung von Fußballtoren in Vereinen
Zusammen mit Landesfußballverbänden haben wir eine Umfrage initialisiert, an der über 400 Vereine teilgenommen haben.
Zusammen mit Landesfußballverbänden haben wir eine Umfrage initialisiert, an der über 400 Vereine teilgenommen haben.
Daten zu den Vereinen
Typen und Versetzen von Toren
Wie nicht anders zu erwarten, werden vor allem Jugendtore, Trainings- und Minitore eingesetzt. Interessant ist, dass bei den Minitoren vor allem 120 × 80 cm Tore eingesetzt werden. 70 % nutzen diese als klappbare Variante, 50 % auch als vollverschweißte Variante (Mehrfachnennungen möglich).
Mehrfachnennung möglich
Wer ist über die Vorschriften informiert?
Grundsätzliche Kenntnisse, dass Tore gesichert werden müssen.
Kenntnisse, dass Minitore ab 15 kg gesichert werden müssen.
Kenntnisse zu Sicherheits-Vorschriften
der DIN und GUV.
Wer ist innerhalb des Vereins für die Torsicherung zuständig?
innerhalb des Vereines
auf Zustand und Kippsicherheit
Wie ist der aktuelle Stand bei Torsicherungen und deren Akzeptanz?
innerhalb des Vereines
der Torsicherungen im Spielbetrieb
der Torsicherungen im Spielbetrieb
zur den Ergebnissen der Umfrage
Obwohl die teilnehmenden Personen zum überwiegenden Teil aus Vorstand bzw. Trainerstab bestanden, scheint die Notwendigkeit der Kippsicherung noch nicht den Stellenwert zu haben, den es bedarf. Auch hinsichtlich der Tatsache, dass die Tore bei über 30 % der teilnehmenden Vereine regelmäßig zwischen verschiedenen Spielfeldern bewegt werden.
Probleme wie bspw. Spielfeldbarrieren, zu schmale Einlasstore oder ggf. sogar Treppen sind hier nur einige Hindernisse, die die Sportler mit den beweglichen Toren möglicherweise zu überwinden haben.
In den Vereinen fehlt es an klarer Zuordnung der Verantwortlichkeit für die Prüfung des Zustands der Tore bzw. der Kippsicherheit. Dieses Thema ist extrem wichtig, sodass die Vereine hier eine Zuordnung treffen sollten.
Auch wenn die Manpower vor Ort oftmals beschränkt ist, so ist eine Sichtprüfung (bzw. manuelle Prüfung) vor jeder Benutzung sofort umsetzbar bzw. die gesetzlich vorgeschriebene Sachkundigenprüfung einmal im Jahr – bspw. bei der Saisoneröffnung – einzuplanen und fest in den Trainings- und Jahresablauf zu integrieren.
Trotz hoher Akzeptanz verzichten immer noch zu viele Nutzer bewusst auf Kippsicherungen. Hier werden neben Gründen der Bequemlichkeit eben auch „Unkenntnis“ angegeben.
Bedenklich ist es, dass nach wie vor knapp 40 % der Befragten nicht bzw. nur unzureichend wissen, dass mobile Tore gegen Kippen gesichert werden müssen. Über 75 % gaben an, dass sie der Pflicht zur Sicherung nicht (19%) oder nur teilweise (56%) nachkommen.
Entsprechend gibt es immer noch mobile Tore, die nicht ordnungsgemäß gegen Kippen gesichert wurden.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass viele Vereine heutzutage unter erheblichem finanziellem Druck leiden. Dennoch sind Hersteller, Kommunen und Fachverbände weiterhin angehalten, die Vereine noch mehr zu informieren.
Denn allein die Sensibilisierung für das Thema kann bereits ein erster, wenn auch nicht ausreichender, Schritt sein, Unfälle zu vermeiden.
Wir als Unternehmen allen Vereinen eine kostenlose Beratung – ggf. auch vor Ort.
Auch wenn Unfälle niemals gänzlich ausgeschlossen werden können, so hilft eine regelmäßige Information dabei, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren. Zudem muss es das Zeil sein, dass alle mobilen Tore entsprechend der gesetzlichen Anforderungen gegen Kippen gesichert werden.
Denn Tore sollen fallen und nicht kippen.